Ralf von der Brelie

Alltags - Abenteuer - Akrobat

Ein bisschen mehr sollte es wohl sein, als nur Alltags-Abenteuer- Akrobat.
Autor und festes Teammitglied bei Poste Storys.com, wo ich neben dem Support auch den Blog schreibe.

Mit dem Schreiben begonnen habe ich mit etwa 12 Jahren. An meine allererste Geschichte kann ich mich noch sehr gut erinnern. Der Titel lautete „Sieben Särge“ und die Menschheit wurde Gott sei dank davor geschützt, sie lesen zu müssen, denn veröffentlicht habe ich sie nie. Nein, noch nicht einmal irgendwem meiner Familie zum lesen gegeben, oder einem meiner Freunde anvertraut (ich wollte ja, das sie meine Freunde blieben).
Ob diese, meine erste Erzählung, für einen Zwölfjährigen, wirklich schlecht war, kann ich nicht sagen. Das sie aber nicht zur Veröffentlichung taugte, das war mir aber schon als erst zwölfjähriger klar.
Für mich war das aber der Anstoß dafür weiterzuschreiben.
Bis ich meine Texte dann wirklich jemandem zum lesen gab, dauerte es noch viele weitere Geschichten und fast ebenso viele Jahre. Bis ich meine erste Erzählung dann auch tatsächlich in einem Buch wiederfand, dauerte es nochmals einige Jahre und na ja, bis ich irgendwann durch meine Erzählungen Reich und berühmt werde, werden wohl noch einmal ebenso viele Jahre vergehen müssen. Vielleicht ( mhm, wohl eher wahrscheinlich) passiert das auch nie.
Warum ich dann trotzdem immer weiter schreibe?
„Ich weiß nicht was ich denke, bevor ich nicht las, was ich zu sagen habe“ diesen Spruch habe ich irgendwann einmal irgendwo gelesen und er trifft es wohl ganz gut.
Das schreiben ist meine Art, mir über Dinge klar zu werden, meine Gedanken zu sortieren, Erlebnisse zu verarbeiten und meine Gefühle auszudrücken.
Ich würde nicht sagen, dass das Schreiben mein Leben ist, aber es ist ein wichtiger teil desselben.